



FIMO-Grafik, 2004, Gips, Fimo, 8 x 25 x 25 cm, Grafiken
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FIMO-Grafik
Um sich in einer fremden Gegend orientieren zu können,
benutzt man Karten. Mit großer Selbstverständlichkeit
werden bei dieser Art der Orientierung kartografische und somit
abstrakte Zeichen in den Bereich der leiblichen Erfahrung übersetzt.
Mich interessieren die Unterschiede, bzw. die möglichen
wechselseitigen Einflussnahmen dieser beiden Lesarten einer
räumlichen Situation.
Mit der FIMO-Grafik untersuche ich das Verhältnis zwischen
Karte und Landschaft und damit einhergehend auch die ständige
Übersetzungsarbeit zwischen Fläche und Raum. Ich übertrug
meine Bewegung in einer Gegend auf die Karte und somit in die
Fläche. Im Umkehrschluss übertrug ich eine aus diesen
Markierungen entwickelte Grafik zurück in den Raum. Ich
veranschaulichte mir dies anhand eines Gipsmodells eben dieser
Gegend, in die ich die Grafik hineinlegte, um sie in ihrer Räumlichkeit
betrachten zu können.
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